Praktika

Pflichtpraktikum bzw. Orientierungspraktikum im Lebensgarten Dreisamtal

Wir freuen uns über dein Interesse an einem Praktikum bei uns!

Folgende Praktika sind möglich:

  • Freiwilliges Orientierungspraktikum zur Aufnahme einer Ausbildung oder eines Studiums
  • Freiwilliges ausbildungs- oder studienbegleitendes Praktikum
  • Durch eine schulrechtliche Bestimmung, eine Ausbildungsordnung oder eine hochschulrechtliche Bestimmung vorgeschriebenes Pflichtpraktikum oder ein Praktikum im Rahmen der Ausbildung an einer Berufsakademie

(Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder Freies Soziales Jahr (FSJ) können leider nicht bei uns abgeleistet werden.)

Die Praktikumsdauer beträgt max. drei Monate.

Der Einsatz erfolgt im Gemüseanbau und beim öffentlichen „Mitgärtnern“.

Für die Arbeit bringst du am besten wetterfeste Kleidung, ein Vesper und etwas zu trinken mit. Die Arbeitszeiten in einem Praktikum sind in der Regel von Dienstag bis Donnerstag 9 – 16 Uhr.

Leider haben wir keine Mittel um PraktikantInnen zu bezahlen und können auch keine Übernachtungsmöglichkeiten stellen.

Wenn du ein Praktikum machen möchtest, sende bitte eine E-Mail an unsere Gärtnerin Renate Seider (renate@lebensgarten-dreisamtal.de) und schreib, wie du auf uns kamst und warum du ein Praktikum machen möchtest.

Wer Lust hat bei uns einfach mal mitzumachen und mehr über den Lebensgarten zu erfahren, kann immer Mittwochs von 9 bis 13 Uhr zum „Mitgärtnern“ auf den Acker in Burg am Wald kommen (bitte per E-Mail vorher anmelden).


„Die Arbeit an der frischen Luft macht besonders viel Spaß und ist sehr abwechslungsreich. Morgens der Sonnenaufgang auf dem Acker, das hat schon was. Man muss zwar genauso bei Regen arbeiten, aber das hat auch seinen Reiz: ich habe mich so manchmal in meine Sandkastenzeit zurückversetzt gefühlt, wenn man mit Regenhose „im Matsch“ sitzt.

Man lernt einfach, Lebensmittel mehr zu schätzen und den Aufwand zu sehen, der dahintersteht. Wenn man zum Beispiel in verschiedenen Arbeitsschritten die Zwiebeln nach der Ernte fünfmal in der Hand hält, bevor sie überhaupt erst eingelagert werden können oder man abends die Knochen von der harten Arbeit spürt.

Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm und die Leute sind alle offen und nett. Man lernt unterschiedliche interessante Menschen kennen, mit denen man sich über verschiedene Themen austauschen kann. Die unterschiedlichen Interessen ergänzen sich dabei gut und man lernt viel dazu. Außerdem ist immer Raum zum Fragenstellen da.

Man schmeckt einfach den Unterschied zwischen dem Gemüse vom Acker und dem aus dem Supermarkt. Solche aromatischen Tomaten oder Physalis findet man in keinem Supermarkt. Außerdem isst man doch die Lebensmittel am liebsten, an deren Pflege und Ernte man selbst beteiligt war.

Ich habe das Praktikum gewählt, weil ich mich in meinem Studium der Geographie des Globalen Wandels mit Themen wie Landnutzung(-swandel), Landwirtschaft, Ernährung und Naturschutz auseinander gesetzt habe und so auch die Solidarische Landwirtschaft kennengelernt habe.

Der beste Weg, das Konzept der Solawi kennenzulernen, ist einfach mal mitzumachen. Ich kann das nur jedem weiterempfehlen=)“

Carla, Pflichtpraktikum 2019


„Das Praktikum im Lebensgarten war für mich eine sehr lehrreiche und spannende Zeit:

Die Gärtnerinnen – Renate, Daniela und Steffi – sind sehr engagiert und herzlich, stets für Fragen aller Art offen und geben ihr Wissen gerne weiter.

Im Lebensgarten wird mit Natur und Tier gleichermaßen respekt- und würdevoll umgegangen.

Man lernt den Arbeitsalltag eines Gemüsegärtners kennen und bekommt auch einige spannende Einblicke in den Alltag eines solidarischen Landwirtschaftsprojektes – ein zukünftig hoffentlich immer relevanter werdendes Modell im Bereich der landwirtschaftlichen Lebensmittelproduktion.

Wer Interesse an einem Praktikum im Gemüseanbau oder an der Beteiligung an einer Solidarischen Landwirtschaft hat, dem kann ich den Lebensgarten nur empfehlen.

Ich habe dort nicht nur einiges über Gemüse und Wildkräuter, lokale und regionale Lebensmittelproduktion und die Solidarische Landwirtschaft gelernt, sondern bin darüber hinaus sehr gerne zur Arbeit gegangen, habe viele schöne Momente und eine insgesamt sehr bereichernde Zeit erlebt.“

Sebastian, Orientierungspraktikum 2018