Solidarische Landwirtschaft (Solawi)

Demeter
DE-BW-037

… wie funktioniert das?

Gemüseanbau als Solidarische Landwirtschaft

  • Mitglied des Vereins Lebensgarten Dreisamtal e.V. können an der Solawi teilnehmen und jede Woche einen Ernteanteil  direkt am Acker in Burg am Wald abholen.
  • Im Gegenzug übernehmen die Solawi-TeilnehmerInnen mit ihren monatlichen Beiträgen sämtliche im laufenden Jahr anfallenden Kosten für den Gemüseanbau (Lohnkosten, Saatgut, Pflanzen, Materialien) und tragen das Ernterisiko mit. So werden die Existenz des Anbaubetriebs und die Arbeitsplätze der GärtnerInnen gesichert.

Über die Höhe des monatlichen Mindestbeitrags (derzeit 98 EUR inkl. MwSt. – enspricht weniger als 23 EUR pro Woche) entscheidet die Mitgliederversammlung nach Vorstellung des Haushaltsplans. Bei Anmeldung ist ein einmaliger Investitionsbeitrag (200 EUR inkl. MwSt.) zu zahlen.

Unser Kooperationspartner für die Gemüseerzeugung ist die Lebensgarten Dreisamtal Anbau GbR. Dieser Demeter-Gemüseanbaubetrieb wurde aus dem Verein heraus gegründet und ist nun als eigenständiges Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit dem Verein tätig.

Jede(r) ist herzlich zur freiwilligen Mithilfe eingeladen. Dies kann neben der Hilfe auf dem Feld z. B. auch die Organisation von Gemüse-Verteilstationen und der Gemüsetransport dorthin sein.

Übrigens:
Wer keinen vollen Gemüseanteil benötigt, kann ihn sich einfach mit jemand anders teilen. In diesem Fall meldet sich eine Person, die Vereinsmitglied sein muss, für die Solawi-Teilnahme an. Die Aufteilung von Solawi-Beitrag, Investitionsbeitrag und Gemüseanteil regeln diejenigen, die sich den Anteil teilen, privat unter sich. Wir helfen gern bei der Suche nach „Teil-Partnern“.

Lust auf frisches und knackiges Bio-Gemüse? Hier geht es zu den Teilnahmeunterlagen


Das Anbauteam:

  • Steffi Kolarov
    Biologisch-dynamische Gärtnerin und Lehrerin, Mit-Initiatorin des Vereins Lebensgarten Dreisamtal e.V.
    „Ich freue mich sehr dieses tolle Projekt mitzugestalten! Demeter-Anbau als Solidarische Landwirtschaft – eingebettet in praktische Bildungsarbeit – sehe ich als eine sinnvolle und mir entsprechende Möglichkeit, mich für eine grüne und faire Welt zu engagieren. Im Lebensgarten stelle ich die Gemüseanteile zusammen, schreibe den „Bericht vom Acker“ und bin Anlaufstelle für Interessenten. Neben dem Lebensgarten unterrichte ich an der Freien Schule Dreisamtal und bin mehrmals pro Woche mit Schülern auf dem Feld aktiv – im Schulgarten oder im Rahmen des Erdkindertages. Es freut mich sehr, dass unser Acker Ort vieler Begegnungen zwischen Menschen und zwischen Mensch und Natur ist.“
  • Renate Seider
    [Info folgt demnächst]
  • Und eine ganze Reihe freiwillige MithelferInnen